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innovative Kunststofftechnik

Rotationsformen

 

Verfahren zur Herstellung verhältnismäßiger großer geschlossener oder offener, auch unregelmäßig gestalteter Hohlkörper aus pulverförmigen Thermo-

plasten. Das Rotationsformen findet vorwiegend dort Anwendung, wo die Grenzen des Hohlkörper-

blasens überschritten werden. Es können geometrische schwierige Konturen auch mit Hinterschnitte hergestellt werden. Der Rohstoff (z.B. PE-/ PA-/ PPH-Pulver) wird in die Form gefüllt. Diese wird in einer Wärmekammer erhitzt und in langsame Rotation in mehreren Achsen versetzt. Dadurch verteilt sich der Rohstoff, und es bildet sich an den Formwänden eine annähernd gleichmäßige Schichtdicke. Nach einer bestimmten Schmelzzeit wird gekühlt, und es kann entformt werden.

Durch das drucklose Verfahren (die Zentrifugal-

kräfte werden niedrig gehalten) können auch große Formteile  nahezu spannungsfrei und mit ausrei-

chender Wanddicke ohne nennenswerte Wand-

dickenunterschiede hergestellt werden.

Rotationsformmaschinen stehen für Teile bis 2500 mm Durchmesser und 3000 mm Länge zur Verfü-

gung. Es können Hohlkörper bis zu einem Volumen von 15.000 l hergestellt werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Stand: 04. November 2007