Verfahren
zur Herstellung verhältnismäßiger großer geschlossener oder
offener, auch unregelmäßig gestalteter Hohlkörper aus pulverförmigen
Thermo-
plasten.
Das Rotationsformen findet vorwiegend dort
Anwendung, wo die Grenzen des Hohlkörper-
blasens
überschritten werden. Es können geometrische schwierige Konturen
auch mit Hinterschnitte hergestellt werden. Der Rohstoff (z.B. PE-/
PA-/ PPH-Pulver) wird in die Form gefüllt. Diese wird in einer Wärmekammer
erhitzt und in langsame Rotation in mehreren Achsen versetzt.
Dadurch verteilt sich der Rohstoff, und es bildet sich an den Formwänden
eine annähernd gleichmäßige Schichtdicke. Nach einer bestimmten
Schmelzzeit wird gekühlt, und es kann entformt werden.
Durch
das drucklose Verfahren (die Zentrifugal-
kräfte
werden niedrig gehalten) können auch große Formteile nahezu
spannungsfrei und mit ausrei-
chender
Wanddicke ohne nennenswerte Wand-
dickenunterschiede
hergestellt werden.
Rotationsformmaschinen
stehen für Teile bis 2500 mm Durchmesser und 3000 mm Länge zur
Verfü-
gung. Es
können Hohlkörper bis zu einem Volumen von 15.000 l hergestellt
werden.