Technologie_Thermoplast

Mit diesem Verfahren werden relativ dickwandige Formteile aus treibmittelhaltigen Thermoplastischen Formmassen gespritzt (z.B. PS, ABS u.a.). Im Kern erhalten diese Formteile eine Schaumstruktur, zur Oberfläche hin eine weitgehend kompakte, ungeschäumte Außenhaut. Die beim TSG-Verfahren eingesetzten Formmassen entsprechen denen beim konventionellen Spritzgießen, sie enthalten jedoch zusätzlich ein Treibmittel. Für die Verarbeitung von TSG-Formmassen werden meistens Niederdruckspritzgießmaschinen eingesetzt.

Die Werkzeugabdrücke sind relativ gering (<20 bar), da die endgültige Werkzeugfüllung durch Expansion des Treibmittels direkt im Werkzeug erfolgt. Nach dem beheizen wird das Plastifizieren und Dosieren des Kunststoffgranulats in das Werkzeug eingespritzt.Die Masse, im Volumen kleiner als das Fertigteilvolumen, wird im Werkzeug aufgeschäumt, das Formteil muß im Werkzeug abkühlen. Danach wird entformt. Im TSG-Schaumguß können dickwandige, steife Formteile mit 5 bis 15 mm Wanddicke und Maximalabmessungen von 1 m und darüber bei Gewichten bis 10 kg hergestellt werden. Auch gefüllte Formteile (Füllstoff und Glasfaser) lassen sich nach diesem Verfahren fertigen.

Thermoplast

 

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